Wasserwerk Gifhorn: Anlage soll bis Oktober "laufen"
Gifhorn. Der Neubau des Wasserwerks Gifhorn an der Celler Straße steht kurz vor seiner Vollendung. Seit 2013 ist man damit beschäftigt, aus zwei 300 Meter auseinander liegenden Standorten einen zu machen. Im September/Oktober soll die neue Anlage in Betrieb gehen.

„Feinjustierung“: Am Neubau des Gifhorner Wasserwerks laufen die letzten Arbeiten vor der Inbetriebnahme. Photowerk
Gifhorns Wasser kommt aus 40 Meter tiefen Brunnen in die Aufbereitung, dann in einen 2500-Kubikmeter-Behälter, wandert 300 Meter weiter in den 2250-Kubikmeter-Behälter am alten Standort anno 1911, um von dort aus ins Netz gepumpt zu werden. Damit ist bald Schluss. Das Wasserwerk konzentriert sich demnächst allein auf den Standort westlich der B 4, der 1982 erstellt wurde. Für 3,3 Millionen Euro ein neues Gebäude mit zwei Garagen, Werkstatt und Pumpstation, dazu ein neuer Erdbehälter für 2500 Tonnen Wasser: „Wir haben die Bauten und die technischen Einrichtungen so weit fertig“, sagt Prokurist Manfred Gades.
Jetzt fehlt ihm zufolge nur noch die „Feinjustierung“. „Der neue Behälter muss noch desinfiziert werden.“ Danach komme eine Probenentnahme und die Freigabe des Gesundheitsamtes. In Sachen Steuerung müsse sich die Anlage erst noch einspielen, die Anschlüsse ans Netz seien nur teilweise fertig. Auch auf dem Außengelände sei noch was zu tun. „Es ist schon noch eine Baustelle.“
Was mit dem Gelände des künftig ausrangierten Wasserwerks anno 1911 passieren soll, ist laut Geschäftsführer und Bürgermeister Matthias Nerlich noch unklar. „Es gibt weiterhin noch keine Planungen. Wenn aber Interessenten mit Ideen auf uns zukommen – gern.“

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