Gifhorner IGS: Viertelmillion Euro für Sanierungs-Exil

Gifhorner IGS: Viertelmillion Euro für Sanierungs-Exil

Gifhorn. Die Gifhorner Integrierte Gesamtschule muss ab Sommer 2014 für zwei Jahre in die ehemalige Fritz-Reuter-Schule ausweichen, während das IGS-Gebäude am Lehmweg erneuert wird. Die Planungen für die Sanierung des früheren Realschulgebäudes an der Adenauer-Straße sind gestartet. Es wird mit einer Investitionssumme von einer Viertelmillion Euro gerechnet.

Zurzeit steht die ehemalige Fritz-Reuter-Schule leer. Ab 2014 sollen hier IGS-Schüler unterrichtet werden.

Vertreter der Schulämter von Stadt und Kreis, der IGS-Schulleitung und der Schulsanierungs-GmbH hätten die Immobilie inzwischen in Augenschein genommen, erklärt Karsten Kreutzberg von der Kreisverwaltung. „Es wird alles planmäßig eingefädelt und rechtzeitig fertig“, hat der Fachbereichsleiter keinen Zweifel daran, dass die derzeit 142 IGS-Schüler ab Anfang September 2014 ihr Ausweichquartier beziehen können. Dort sollen die Kinder bis zum Schuljahr 2016/17 bleiben. Dann soll der Standort am Lehmweg fertig sein. Aussagen zum aktuellen Planungsstand und zum Startschuss der Sanierungsarbeiten gab es vom Kreis nicht. Vertreter der Schulsanierungs-GmbH, die für die Projektsteuerung verantwortlich ist, seien nicht erreichbar, erklärte Landrätin Marion Lau.
„Wir beteiligen uns an den Sanierungskosten der ehemaligen Reuter-Realschule, die sich im Eigentum der Stadt befindet“, erklärte Erster Stadtrat Walter Lippe. Zur Höhe des Zuschusses machte er keine Angaben. „Details werden in den Etatberatungen auf Kreis- und Stadtebene erörtert“, so der Finanzdezernent.
Während die Gebäudesanierung vom Kreis gesteuert werde, kümmere sich die Stadt um das Außengelände, so Lippe.