Kinderbetreuung: Beiträge für Eltern werden nicht reduziert
Gifhorn. Keine Mehrheit fand in der Sitzung des städtischen Sozialausschusses am Mittwoch der Antrag der Grünen auf stufenweise Reduzierung der Elternbeiträge für Kindergärten und Krippen. Gleichzeitig sollte die bereits beschlossene Reduzierung der Gruppenstärken beibehalten werden.Begründet hatte Ratsfrau Susanne Kliche den Antrag, der eine Reduzierung um zunächst zehn Prozent vorschlug, mit den ohnehin „nicht gerade niedrigen Beiträgen in Gifhorn“ sowie der Forderung nach einer Steigerung der Attraktivität der Stadt für Familien.
Dr. Klaus Meister von der Verwaltung rechnete vor, dass durch die Reduzierung der Gruppenstärke von bisher 25 auf 24 (und in 2012 auf 23) pro Platz 70.000 Euro pro Jahr wegfallen würden. Eine zehnprozentige Kürzung der Beiträge würde mit weiteren 160.000 Euro zu Buche schlagen, was zu Lasten der Qualität der Betreuung gehen würde.
Gegen den Antrag stimmten die CDU- und ULG-Mitglieder des Ausschusses. Auch die von der SPD beantragte sofortige Erhöhung der Verfügungszeiten für Betreuungskräfte von 7,5 auf zehn Stunden – die für das Kindergartenjahr 2013/14 vorgesehen ist – wurde in dieser Konstellation im Hinblick auf die Kosten abgelehnt.
Auch einem weiteren SPD-Antrag auf Einstellung von 30.000 Euro für zwei neue Rampen an der Skateranlage in den Etat 2012 widerfuhr das gleiche Schicksal. Stattdessen soll laut Beschluss besagter Mehrheitsgruppe im Sozialausschuss die Skateranlage im kommenden Jahr „instand gesetzt und in notwendigem Umfang erweitert werden“.

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