Lebenshilfe Salzgitter ist jetzt elektrisch unterwegs
Freuen sich über die gemeinsame Zusammenarbeit in Sachen Elektromobilität (von links) Steffen Krollmann, Cord Eichhoff, Jörg Kühnhold, Henning Tauscher und Philipp Grebel. Foto: pa

Lebenshilfe Salzgitter ist jetzt elektrisch unterwegs

Salzgitter. Die Lebenshilfe Salzgitter ist in die Zukunft mit Elektromobilität gestartet. Durch die Kooperation mit dem Braunschweiger Autohaus Nies hält beim „Chancengeber“ mit einem Audi A 3 e-tron die Elektromobiliät Einzug.

Lebenshilfe-Vorsitzender Steffen Krollmann stellte den Fahrdienst als ein Kernangebot der Einrichtung für die Beschäftigen und Wohnheimbewohner mit Beeinträchtigungen dar. „Wenn wir Inklusion und Teilhabe an der Gesellschaft ernst meinen, dann müssen wir für die Menschen da sein, die unter dem Dach der Lebenshilfe arbeiten, und den Fahrdienst bereithalten“, betonte Krollmann. Da ein Diesel nachweislich die Gesundheit gefährdet, war nach einer Phase der Gespräche mit dem Autohaus Nies und den Diskussionen in der Verwaltung der Lebenshilfe klar: Die Flotte soll langsam auf umweltfreundlichen Betrieb umgerüstet werden.
Nun steht das neue Fahrzeug auf dem Verwaltungsparkplatz der Lebenshilfe in der Langen Wanne von Salzgitter-Bad (Kreuzacker 2). Das Hybrid-Modell hat eine Reichweite unter Elektrobetrieb von 50 Kilometern, insgesamt schafft der Wagen, inklusive Benzin, 940 Kilometer. „Das ist für unsere Bedürfnisse völlig ausreichend“, erklärte Krollmann. Laut Geschäftsführer Cord Eichhoff würden die Lebenshilfe-Fahrzeuge entlang der eigenen Einrichtungen in SZ-Bad, Ringelheim, Gebhardshagen und Salder/Lebenstedt fahren. „Dann bleibt der Wagen eine bis drei Stunden in Warteposition und kann in der Zeit wieder aufgeladen werden,“ hob Eichhoff die Vorteile des neuen Autos hervor.
Steffen Krollmann führte bei der Vorstellung des Projekts weiter aus: „Wir glauben an die Nutzung alternativer Energien. Für uns als einer der größten mittelständischen Betriebe in Salzgitter ist es auch ökonomisch interessant. Wir führen an dieser Stelle Ökonomie und Ökologie eng zusammen.“ Man werde nun erste Erfahrungen mit den Anwendungsmöglichkeiten sammeln und später die Flotte nachrüsten, am liebsten mit E-Bussen. Das Tolle an der Partnerschaft mit der Firma Nies, so Krollmann, sei die Möglichkeit, ausprobieren zu können, ob sich das alles betriebswirtschaftlich rechnet.
Nies-Verkaufsleiter Jörg Kühnhold und Verkaufsberater Philipp Grebel machten neben Steffen Krollmann und Cord Eichhof auch Fahrdienstleiter Henning Tauscher mit der neuen Technik vertraut. Das Autohaus Nies, so Krollmann, beteilige sich an diesem Feldversuch, die Daten würden im Hinblick auf eine Verbesserung der nächsten Fahrzeuggeneration ausgewertet. pa