Osterfeuer am Gifhorner Schlosssee – wenn das Wetter stabil bleibt

Osterfeuer am Gifhorner Schlosssee – wenn das Wetter stabil bleibt

Gifhorn. Dieses Jahr soll es wieder ein Osterfeuer am Gifhorner Schlosssee geben, nachdem das schlechte Wetter im vergangenen Jahr den Bürgern einen Strich durch die Rechnung machte. Bei kleineren Osterfeuern im Kreisgebiet bittet die Verwaltung um Einhaltung der Artenschutz-Maßnahmen.

Wenn das Wetter in der kommenden Woche nicht unerwartet umschlägt, wird es ein Osterfeuer 2014 geben.

„So weit alles klar“, gibt der Gifhorner Gastronom Dimitrios Dangalis als Veranstalter vorläufig grünes Licht für eine Neuauflage des Osterfeuers am Schlosssee. „Voraussetzung ist aber, dass das Wetter gut ist.“ Ostern 2013 war die Veranstaltung einfach nicht möglich: „Schwere Fahrzeuge hätten sich auf dem durchweichten Gelände festgefahren“, erinnert sich  Dangalis an die Absage 2013.
2014 sieht es bislang besser aus, was das Wetter angeht: Der Frühling ist da, kein Frost, keine Schneeschmelze keine größeren Niederschläge. Wenn es keinen dramatischen Witterungswechsel gibt, wird es demnach am Ostersamstag, 19. April, ein Osterfeuer am Schlosssee geben.
Wie auch in den vergangenen Jahren können die Bürger am kommenden Samstag ab 9 Uhr morgens auch wieder ihren Grünschnitt aus dem Garten zum Osterfeuerplatz bringen: „Aber nur unbehandeltes Holz und keine Wurzeln“, erinnert Dangalis.
In der Dämmerung soll der Haufen dann unter den wachsamen Augen der Gifhorner Feuerwehr angezündet werden. Mit von der Partie sein werden dann auch wieder ein Security-Dienst, Bratwurst-Stand, ein Wagen mit Süßigkeiten sowie ein Getränkestand.

Rücksicht auf Kleintiere

Für Organisator Dangalis war schon vor dem ersten Osterfeuer unter seiner Regie klar: Das Brennmaterial kann erst am Veranstaltungstag angeliefert  werden. Einer der wichtigsten Gründe hierfür ist, dass viele Tiere in dem aufgeschichteten Holz und Grünschnitt einen willkommenen Unterschlupf sehen. Darauf weist die Landkreisverwaltung hin. „Aus Artenschutzgründen darf das Material für das Osterfeuer nicht länger als 14 Tage vor der Veranstaltung am Brennplatz zusammengetragen werden“, meldet die Verwaltung. Schon wenn das Material früher als ein bis zwei Tage vor dem Osterfeuer aufgeschichtet wird, suchten Tiere darin Unterschlupf. „Dann ist es unbedingt notwendig, vor Anzünden des Feuers eine Umschichtung des Holzhaufens vorzunehmen.“
Nur unbehandeltes Holz, trockenes Reisig und Gehölzrückschnitte dürfen gesammelt und aufgehäuft werden. Die Reste des Osterfeuers seien vollständig abzuräumen und nach Absprache mit der Entsorgungsanlage Wesendorf unter Telefon (05376) 979911 dort abzuliefern.