Wolfsburg: Bombendrohung gegen Autostadt
Offenbar handelte es sich bei der Bombendrohung in der Autostadt um einen schlechten Scherz. Photowerk

Wolfsburg: Bombendrohung gegen Autostadt

Wolfsburg. Bombendrohung gegen die Autostadt: Am Mittwochvormittag ging bei der Polizei ein anonymer Anruf mit der Drohung ein, Beamte und Sicherheitspersonal durchsuchten daraufhin das gesamte Gelände. Gefunden wurde nichts – offenbar hatte sich jemand einen mehr als geschmacklosen Scherz erlaubt.
Der Anruf ging um 10.35 Uhr bei der Einsatzzentrale der Polizei ein, der Anrufer drohte mit einer Bombe in der Autostadt. Polizeisprecher Sven-Marco Claus: „Es war eine in jeder Hinsicht unbestimmte Drohung“ – der Anrufer nannte weder einen Zeitpunkt noch einen konkreten Ort innerhalb des Autostadt-Geländes, sagte auch nichts über seine Beweggründe.
Nach Abwägung aller Aspekte kam die Polizei zum Schluss, dass in diesem Fall von „keiner unmittelbaren, konkreten Gefährdung“ auszugehen sei, so Claus. Dennoch rückten 15 Beamte inklusive drei Spürhunden aus, durchsuchten mit Unterstützung des Sicherheitspersonals der Autostadt das komplette Autostadt-Gelände inklusive der Pavillons. Gefunden wurde nichts.
Eine mögliche Evakuierung der Autostadt habe zu keinem Zeitpunkt zur Debatte gestanden. Natürlich bekamen einige Besucher den Polizeieinsatz mit. Autostadt-Sprecher Tobias Riepe bestätigte allerdings, dass die gesamte Aktion „mit großer Ruhe und Zurückhaltung gemeinsam durchgeführt wurde“. Für die Autostadt war es nicht die erste Bombendrohung.