Spende der Freimaurerloge Salzgitter sichert Flüchtlings-Projekt
Ehemaliger Vorsitzender Dr. Peter Schade und amtierender Vorsitzender der Freimaurerloge Dr. Fritz Voges überreichen den Scheck an die Vorsitzende des FZS Monika Jüntschke, Kursleiterin Medine Karatas und an die Frauen und Kinder der Projektgruppe. Foto: AG

Spende der Freimaurerloge Salzgitter sichert Flüchtlings-Projekt

SZ-Lebenstedt. Freude herrscht derzeit im Freiwilligen Zentrum Salzgitter (FZS). Es erhielt von der Freimaurerloge „Glückauf zum lichten Tag“ aus Salzgitter eine Geldspende in Höhe von 1.000 Euro für das Projekt „Spielend Deutsch lernen“.

„Die Wahl ist auf dieses Projekt gefallen, da es sich insbesondere an die Flüchtlingsmütter und ihre Kinder richtet“, erzählt der Vorsitzende der Freimaurerloge Dr. Fritz Voges. Der ehemalige Vorsitzende Peter Schade ergänzt: „Wir wollen Humanität im Alltag umsetzen. Es soll nicht nur geredet, sondern auch was gemacht werden.“
Vorsitzende des FZS Monika Jüntschke freut die Unterstützung des noch recht jungen Projektes, welches im September letzten Jahres seinen Start feierte. In der Projektgruppe lernen Flüchtlingsmütter und ihre Kinder auf spielerische Art und Weise die deutsche Sprache. Dabei wird bei wöchentlichen Treffen gemeinsam gespielt, gebastelt oder gebacken, aber auch Ausflüge auf Spielplätze oder ins Museum werden unternommen.
„Unser Gedanke dahinter war, dass wir die Kinder von den Müttern nicht trennen wollen“, erzählt Jüntschke. Viele Kurse finden nur für Erwachsene oder nur für Kinder statt, stellte die Vorsitzende fest. „Die Frauen haben viel erlebt und auch die Kinder sind ängstlich. Daher ist es viel schöner, wenn die zusammenbleiben und gemeinsam lernen.“
Und die Idee kommt an. Inzwischen nehmen fünf Frauen und zehn Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren regelmäßig an den Treffen teil. Mit dem Geld können Materialien wie Malsachen, Ausflüge, Busfahrkarten und eine Aufwandsentschädigung für die Kursleitung gewährt werden.
Das Projekt „Spielend Deutsch lernen“ ist nun bis zum Sommer gesichert, sagt Monika Jüntschke. Danach müsse das FZS auf weitere Spender zur Finanzierung hoffen.