Spaziergang über Planeten am Salzgittersee
Freuen sich über die reaktivierte Planetentour: die Schüler Cindy Wehl, Akif Aydin, Johanna Hahn und Saskia Thomas, Lehrer Günter Schaub, Werkleiter Wilfried Küfner, Vorarbeiter Jens Hessing, Betriebsleiter Roland Staab, SRB-Chef Dietrich Leptin und Walter Strauß von der Sport- und Marketinggesellschaft. Foto: rwe

Spaziergang über Planeten am Salzgittersee

Unendliche Weiten tun sich den Spaziergängern am Salzgittersee auf. Das Gymnasium am Fredenberg hat mit Hilfe der Stadt die Planetentour reaktiviert.

Freuen sich über die reaktivierte Planetentour: die Schüler Cindy Wehl, Akif Aydin, Johanna Hahn und Saskia Thomas, Lehrer Günter Schaub, Werkleiter Wilfried Küfner, Vorarbeiter Jens Hessing, Betriebsleiter Roland Staab, SRB-Chef Dietrich Leptin und Walter Strauß von der Sport- und Marketinggesellschaft. Foto: rwe

Die Zeit geht auch an unserem Sonnensystem nicht spurlos vorbei. Wind und Sand haben in den vergangenen elf Jahren die Planeten verschwinden lassen, die auf Betonplatten im Boden steckten und den Spaziergängern dabei halfen, das Weltall zu erwandern.
2001 hatte das Gymnasium Fredenberg im Zuge des internationalen Comeniusprojektes die Abstände aus dem Weltall maßstabsgerecht im Verhältnis eins zu einer Milliarde auf die Landschaft Salzgitters übertragen. Mars und Venus schrumpften beispielsweise auf Erbsengröße. Wer von der Sonne zum Pluto wollte, musste die knapp sechs Kilometer vom Nordufer bis zur Bachbrücke in Altenhagen wählen.

Mittlerweile haben die Sechstklässler die Planetentour reaktiviert, wie es Sek-I-Koordinator Günter Schaub bei der Freigabe nannte. Sie legten die Platten frei und markierten den Asphalt. Er bedankte sich bei der Flachstahl GmbH, die zur Information die Planetentour auf eine große Stahlplatte bannte. Die Städtischen Regiebetriebe (SRB) sorgten für die Präsentation am Start am Parkplatz in der Reppnerschen Bucht.

„Es ist spannend und herausfordernd“, sagt Flachstahl-Betriebsleiter Roland Staab. Sein Unternehmen wolle auch zeigen, „was man alles mit Stahl machen kann“. Er freue sich über die Kooperation mit der Schule und den Kontakt mit der Jugend. SRB-Werkleiter Dietrich Leptin lobt die Attraktivitätssteigerung für die Stadt. Die Planetentour sei eine brillante Idee. „Wo kann man schon so schnell Lichtjahre überbrücken.“

rwe