Salzgitter ist weiterhin attraktiv für Häuslebauer
Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Salzgitter Grundstücksentwicklung Gerard Jaschkowitz und Stadtbaurat Michael Tacke (links) begutachten den Baufortschritt im Wohngebiet „Fredenberg West“. Foto. yw

Salzgitter ist weiterhin attraktiv für Häuslebauer

Salzgitter. Salzgitter ist und bleibt für Häuslebauer attraktiv. Gleich drei neue Bauabschnitte der Statdt Salzgitter sind in den kommenden Jahren in Planung. Los geht es bereits jetzt im Oktober in Gebhardshagen. In „Nordost“ soll die Erschließung nun starten.

In der ehemaligen Kleingartenanlage „Unter den Pfählen“ entstehen unter dem Titel „Nordost“ 35 Bauplätze. „Bereits hier liegen uns schon über 120 Bewerbungen vor“, so Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Salzgitter Grundstücksentwicklung Gerard Jaschkowitz, der die gute zentrale Lage lobt. „Das Besondere hier seien außerdem die gute Zusammenarbeit mit den Kleingärtnern“, berichtet Stadtbaurat Michael Tacke. „Das ist eine gute Möglichkeit des Flächenrecyclings der teilweise leer stehenden Kolonie, wie auch vom Ortsrat gefordert und positiv begleitet wird“, so Tacke.
 Eine Erweiterung erfährt das Baugebiet „Fredenberg West“ in Lebenstedt, wo 2017 gleich 76 Bauplätze erschlossen werden sollen. Im dritten Bauabschnitt werden dann nochmals 52 Bauplätze folgen. Wie im ersten Bauabschnitt bietet die Stadt Flächen für zweigeschossige Häuser für Großfamilien oder zwei Wohneinheiten an.
Der erste Bauabschnitt des Baugebietes „Nordholz“ in Salzgitter-Bad soll bereits 2017 erschlossen werden. „Derzeit läuft der Abbruch der bestehenden Gebäude. Dann werden die Baulücken verfüllt und der Baugrund hergestellt,“ berichtet Michael Tacke. 33 Bauplätze finden hier Platz. Der zweite Bauabschnitt mit 18 Grundstücken soll im Anschluss folgen.
 Immer mehr Menschen wollen den Traum vom Haus und Garten in unserer Stadt verwirklichen. Der starke Aufwärtstrend, den Stadtbaurat Michael Tacke und Betriebsleiter vom Eigenbetrieb Salzgitter Grundstücksentwicklung Gerard Jaschkowitz seit Jahren erleben, will die Stadt nun mit neuen Baugebieten aufgreifen.
Da nun gleich drei Baugebiete, „Salzgitter-Bad SMAG Siedlung“, „Salzgitter-Heerte Bahnhofsallee“ und „Salzgitter-Lichtenberg Westlich Stukenbergweg 1. BA“, vollständig vermarktet, also bebaut sind, freut sich Stadtbaurat Michael Tacke, sechs weitere Baugebiete mit über 300 Bauplätzen im gesamten Stadtgebiet anzubieten.
Weitere Überlegungen für die Vermarktung des alten Klinikums in Bad und Grundstücke in Seenähe sind zukünftig ebenfalls denkbar. Auf dem Gelände des alten Klinikums in Bad soll „Wohnen am Berg“ entstehen. Nachdem das Altgebäude abgerissen werden kann, dürfte die Erschließung 2019 folgen.
160 Wohneinheiten könnten hier in ruhiger Lage mit Blick ins Harzer Vorland entstehen.
In Lichtenberg plant die Stadt ebenfalls die Erschließung des zweiten Bauabschnittes des „Westlichen Stukenbergweges“ 2018 mit 40 Bauplätzen. Bis 2020 sollen insgesamt 400 Bauplätze entstehen.
 Die Stadt sieht seit Jahren eine hohe Nachfrage an Baugrundstücken. Gründe dafür sind die historisch niedrigen Baugeldzinsen, dass die Menschen vermehrt in Sachwerte investieren und die mittlerweile große Attraktivität der Stadt, gerade für junge Familien. 2015 hat der Eigenbetrieb Grundstücksentwicklung 41 Baugrundstücke verkauft. Bereits 2016 gingen 45 Grundstücke an die Käufer. Davon ging jeder fünfte Bauplatz im laufenden Jahr an einen auswärtigen Bürger. „Es liegen allein 1.105 aktuelle Bewerbungen für Bauplätze im gesamten Stadtgebiet bei uns vor“, erzählt Gerard Jaschkowitz. Deshalb sei es für Salzgitters Entwicklung weiterhin wichtig Bauland für jeden Geldbeutel, derzeit liegen die Preise pro Quadratmeter zwischen 80 und 155 Euro, anzubieten.
Der erste Bauabschnitt „Fredenberg-West“ in Lebenstedt, die Baugebiete in Thiede „Sierscher Weg“ und Ringelheim „Länge Äcker West“ befinden sich derzeit in der Vermarktung.
Besonders begehrt sei auch der Wohnraum in Thiede. Durch die Nähe zu Braunschweig und dessen vergleichsweise günstigen Preise wolle die Stadt auch hier erweitern. Tacke und sein Team planen ab 2018 ein neues Baugebiet am Bahnhof mit 36 neuen Grund-
stücken.
 Ein Blick auf die städtische Homepage unter www.salzgitter.de gibt einen aktuellen Einblick. Übersichtlich kann die Bauplatzvergabe entspannt von zuhause aus beobachtet werden. Eine Reservierung des gewünschten Baugrundstückes oder die Aufnahme in die Bewerberliste ist online möglich. Danach wird von Seiten der Stadt Bürgernähe und Kundenservice mit persönlichem Ansprechpartner groß geschrieben. Alle Grundstücke werden bauträgerfrei verkauft.
 Ein weiterer Entscheidungsgrund seien laut Jaschkowitz die familienfreundlichen Fördermöglichkeiten der Stadt. Unabhängig von Grundstücksgröße und Familienstand erhält jeder Bauwillige eine Pauschale von 2000 Euro als Grundförderung. Für jedes im Haushalt lebendes Kind unter 18 Jahren wird zusätzlich ein Beitrag von vier Euro pro Quadratmeter gewährt. Die Förderung erfolgt bis zu einer Familieneinkommensgrenze von 80.000 Euro pro Jahr. Sie ist im Einzelfall auf 10.000 Euro begrenzt. So wurden in diesem Jahr 34 Familien mit insgesamt 137.811 Euro gefördert.