Die Hospiz-Initiative Salzgitter verabschiedet Wiebke Andresen
Danksagungen und lobende Worte im Hospizhaus: Roswitha Ehlers und Heribert Pietschmann verabschieden Wiebke Andresen (Mitte). Foto: pa

Die Hospiz-Initiative Salzgitter verabschiedet Wiebke Andresen

SZ-Bad. Die langjährige Vorsitzende der Hospizinitiative Wiebke Andresen war zurückgetreten und wurde kürzlich im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Hospizhaus von Freunden, Wegbegleitern und Vereinsmitgliedern in den „Unruhestand“ verabschiedet.

Heribert Pietschmann, Geschäftsführer des Hospiz-Hauses in Salzgitter-Bad, dankte der früheren Bibliotheks-Direktorin für ihre Arbeit und die wichtigen unternehmerischen Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Hospizes. „Ohne sie würde es dieses Haus nicht geben“, betonte Pietschmann.
Schatzmeisterin Roswitha Ehlers erinnerte die Gäste an die Leistungen von Wiebke Andresen. „2006 hatte diese sich für einen Kurs zur Ausbildung als Sterbebegleiterin angemeldet und anschließend bis 2009 Menschen in ihrer letzten Lebensphase liebevoll begleitet“, erläuterte Ehlers. In einer Zeit, als klar gewesen sei, dass das Hospiz nicht länger in den Räumen des ehemaligen Krankenhauses bleiben konnte, habe sie Vorstandsarbeit übernommen. In einer wundervollen Zusammenarbeit mit dem damals neu ernannten Geschäftsführer Pietschmann sei das neue Hospiz verwirklicht worden.
Zu den weiteren Gratulanten zählte Stadtrat Michael Tacke. „Ihr ehrenamtliches Engagement mit Wärme und Mitmenschlichkeit ist wichtig für die Menschen im Hospiz und wichtig für die Stadt“, lobte er.
„Hier im neuen Haus zu stehen, ist ein befriedigendes Gefühl“, antwortete die Geehrte. Den langfristigen Erfolg sah sie in der strikten Trennung zwischen der ehrenamtlichen Hospizinitiative und dem professionell geführten Haus. Das habe zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit geführt. Sie werde nun loslassen, so Wiebke Andresen, andere Personen würden mit neuen Aspekten die Arbeit erfolgreich weiterführen. „Ich bin aber noch nicht weg, sondern nur weg vom Amt“, versprach Wiebke Andresen ihren weiteren ehrenamtlichen Einsatz in der Trauerarbeit.
Die Feier wurde musikalisch umrahmt vom „Flöten-Quartett“ mit Waltraud und Eberhard Roesel, Luise Hupfeld und Edith Kloß. pa