„BONA SZ“ in Salzgitter macht Jugendliche zu „Aufsteigern“

„BONA SZ“ in Salzgitter macht Jugendliche zu „Aufsteigern“

„BONA SZ“ ist in Salzgitter zur Marke geworden. Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien bieten unter diesem Dach allen Schülern gemeinsame Bausteine einer guten und frühzeitigen Berufsorientierung und Nachwuchssicherung (BONA).

Die Initiatoren Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Arbeitsdirektor Peter-Jürgen Schneider freuen sich mit den Referenten über den Erfolg für BONA SZ“.

BONA SZ stand als Modell Pate für ähnliche Projekte in anderen Gebietskörperschaften der Region und über die Region hinaus. Die Beteiligten aus Wirtschaft, Schulen und der Stadt Salzgitter haben sich entschlossen, aus dem Projekt ein verlässliches Regelangebot zu machen.

Hervorragendes Projekt

Diese Absicht hat in der Realschule Salzgitter-Bad nun ihren Ausdruck im offiziellen Abschluss der Projektphase gefunden. Mit dabei die beiden Initiatoren Oberbürgermeister Frank Klingebiel und Peter-Jürgen Schneider, Personalvorstand der Salzgitter AG. Die Veranstaltung dokumentierte den Erfolg der bisherigen Arbeit und bildet nun Grundlage für die gemeinsame Weiterentwicklung der Berufsorientierung in Salzgitter.

Nach einleitenden Worten des Rektors Bernd Koltrowitz konnte Klingebiel viele Gäste begrüßen. Außer Schülern, Eltern, Lehrern, Unternehmern und Ratspolitikern war auch der Staatssekretär im Niedersächsischen Kultusministerium, Stefan Porwol, nach Salzgitter gekommen. Zudem Prof. Axel Plünnecke vom Institut der deutschen Wirtschaft in Köln und mit Frauke Heiligenstadt und Karl-Heinz Klare auch die beiden bildungspolitischen Sprecher der Landtagsfraktionen von SPD und CDU.

BONA SZ wurde mit Lob überschüttet. Staatssekretär Powohl würdigte es als ein „hervorragendes Modellprojekt“, das unterschiedliche Interessen bündele. Profitieren würden alle beteiligten Akteure – Wirtschaft, Schulen, aber vor allem die Jugendlichen. Heiligenstadt und Klare sahen BONA partei- und fraktionsübergreifend als Musterbeispiel für einige andere industriell geprägte Regionen in Niedersachsen und kündigten einen Antrag im Landtag an.

Mädchen mit Potenzial

Wie optimistisch Jugendliche ihre Perspektiven in technisch-gewerblichen und naturwissenschaftlichen Berufen sehen können, machte Prof. Plünnecke in einem Kurzvortrag deutlich. Das gelte vor allem auch für Ingenieure, von denen drei Viertel aus nicht akademischen Familien stammten. Für ihn sei dies ein „klassisches Aufsteigerfach“. Ein ganz großes Potenzial gebe es bei Mädchen, denen er empfahl, ihre traditionellen Berufswünsche im kaufmännischen Bereich zu überprüfen.