Gifhorn: Genehmigung für Millionenprojekt an der Cardenap-Mühle
Bald geht’s los: Am Cardenap entsteht ein schicker Neubau mit einem bunten Nutzungsmix. So könnte er aussehen. Grafik: Hörmann

Gifhorn: Genehmigung für Millionenprojekt an der Cardenap-Mühle

Gifhorn. Das Mammut-Projekt Cardenap-Mühle hat eine wichtige Hürde genommen: Der Gifhorner Architekt und Planer Holger Hörmann freut sich darüber, dass nun endlich die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt worden ist. „Es gibt keine Bedenken mehr – wir können jetzt mit der Ausführungsplanung starten“, kündigt Hörmann den nächsten Schritt an.
Wohnen, einkaufen, arbeiten und Gastronomie genießen direkt am Iseufer: Das bisherige Konzept sei – bis auf einige Anpassungen – erhalten geblieben, ist der Architekt zufrieden. „Gesichtspunkte des Brand-, Denkmal- und Wasserschutzes waren zu berücksichtigen“, verweist Holger Hörmann darauf, dass viele unterschiedliche Aspekte im Vorfeld abzustimmen waren.
Ein Café mit Glasfront, Büros und Wohnungen sollen in dem Komplex mit einer Gesamtnutzfläche von etwa 2130 Quadratmetern entstehen. „Gerade der Branchenmix macht dieses besondere Quartier aus“, sagt der Planer. Obwohl noch nicht genau feststehe, wann der Startschuss für den Bau falle, gebe es bereits jetzt viele Anfragen von späteren Nutzern. „Es ist schon extrem, wie viel Leute sich dafür interessieren“, so der Gifhorner Architekt.
Verschwunden sind inzwischen sieben der alten Silo-Türme, auch der Anbau an das unter Denkmalschutz stehende Mühlengebäude wurde abgerissen. Lediglich ein Silo-Turm ist stehen geblieben. Die Lücke zwischen der Mühle – sie hat eine Grundfläche von 200 Quadratmetern – und dem noch vorhandenen Silo soll durch einen dreieinhalbgeschossigen Zwischenbau geschlossen werden. „In dem noch vorhandenen Silo sollen Abstellräume entstehen“, geht Hörmann auf Details des Projekts ein. Eine Terrasse über die Ise – sie war Bestandteil der bisherigen Planungen für eine Gastronomie in dem Komplex – werde es vermutlich nicht mehr geben.
Vor dem Baustart gehe es nun darum, Wünsche der späteren Nutzer zu erfragen und in die Planungen einzubeziehen.